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The strength within...


Als ich das erste Mal in meiner Ausbildung von EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing) hörte, habe ich es als "Eso-Quatsch" abgetan und mich vorerst nicht weiter damit beschäftigt. Was sollte dieses Rumwedeln vor den Augen schon bringen?


Meine zweite Begegnung mit der Thematik hatte ich beim Lesen eines Buches zu alternativen Behandlungsmethoden von Depressionen. Und diesmal wurde meine Neugierde geweckt, da ich erfuhr, dass es sich dabei um die einzige von Neurowissenschaftlern entwickelte und erforschte Therapiemethode handelt.


Letztlich habe ich die Ausbildung gemacht und bin immer wieder erstaunt, welche bemerkenswerten Ergebnisse es mit dem "Rumgewedel" gibt.


Aber auch für mich selbst ist EMDR ein wertvolles Tool geworden. Meine wunderbare Ausbilderin geht regelmäßig mit mir in Supervision und wendet auch da EMDR an. Es fasziniert mich nachwievor, dass ich aus jeder Sitzung mit einer großen Klarheit zu meinen Themen und einer Unverrückbarkeit meiner Erkenntnisse herausgehe.


Mittlerweile mache ich sogar EMDR-Läufe (was ich nur unter bestimmten Umständen empfehlen kann, da es einer großen emotionalen Stabilität bedarf. Bitte also nicht ohne Rücksprache). Das bedeutet ich baue EMDR-Musik in einige meiner Joggingrunden ein.


Wer mich kennt weiß, dass ich alles bin, aber nicht spirituell... und trotzdem ist jeder Lauf ein einzigartiges und nahezu meditatives Ereignis, aus dem ich mit verschiedensten Erkenntnissen, Anregungen, kreativen Ideen und manchmal auch emotional erschöpft wiederkomme.


So habe ich meinen Weg von der belächelnden Skeptikerin zur EMDR-Läuferin gemacht und wünsche jedem, diese Erfahrung machen zu dürfen! Ob bei mir, einer Kollegin oder einem Kollegen ist dabei unerheblich!


EMDR ist für mich... eine wundervolle Methode Erlebtes zu verarbeiten, Klarheit und Stärke zu erlangen und über sich hinauszuwachsen.


Eure Antje

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